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Aktuelles

04.10.2021

Ein deutliches Zeichen gegen das geplante Naturschutzgebiet „Mittlerer Hahnenklamm“

BBV und FBG übergeben 1948 Unterschriften an Staatsminister Glauber

Auf Einladung von MdL Alfons Brandl (4.v.re.) übergaben Vertreter der Waldbauern vom Mittleren Hahnenkamm 1948 Unterschriften gegen das geplante Naturschutzgebiet an Staatsminister Thorsten Glauber (6.v.re.).

Auf Vermittlung von CSU-Landtagsabgeordneten Alfons Brandl trafen sich Vertreter des Bauernverbandes mit dem BBV-Kreisobmann Erwin Auernhammer und der Forstbetriebsgemeinschaft Franken Süd mit den Geschäftsführern Fabian Röhnisch und Gernot Handke im Bayerischen Landtag mit dem Umweltminister Thorsten Glauber, um fast 2000 Protestunterschriften gegen das geplante Naturschutzgebiet „Mittlerer Hahnenklamm“ zu übergeben. 

Alfons Brandl betonte bei der Begrüßung, es sei kein spezieller Grund für die Ausweisung dieses Naturschutzgebietes ersichtlich. Die Bevölkerung sei immer umsichtig mit dem Gebiet umgegangen, daher seien die Pläne nicht verhältnismäßig und es würden den Menschen die Freude und der Elan genommen, die für diesen bisherigen vorbildlichen Zustand erst gesorgt haben. „Ich sehe daher freiwillige Kooperationen als viel effizienter an als sich mit verbindlichen Regelungen ein gutes Gefühl zu verschaffen, das auf dem Rücken engagierter Bürgerinnen und Bürger aufgebaut würde.“
 
Bei der Übergabe stellte der BBV-Kreisobmann Erwin Auernhammer klar: „Wir sind hier - nicht weil wir gegen Naturschutz sind, sondern weil wir als Waldbauern über Generationen eine Region geschaffen haben, die so positiv gestaltet ist, dass es nun ein Naturschutzgebiet werden soll. Somit würden die Akteure für ihre Leistungen bestraft werden.“
 
In seiner Antwort erklärte der Umweltminister, dass sein Haus nicht der Initiator für die Pläne zu dem Naturschutzgebiet sei. Die Kalktuffquellen, die Panzerwiese und der Wald seien durchaus schützenswert.
 
Walter Nussel, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Mittelfranken erinnerte an den Waldpakt zwischen den Waldbauern und der Staatsregierung, der hier mit eingebracht werden müsse. Nussel dankte Glauber für dessen klaren Worte.
 
Neben den Vertretern des Privat- und Körperschaftswalds waren auch betroffene Unternehmer wie Robert Bloos von der Firma Heizomat unter den Teilnehmern anwesend. Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Hauber kam zur Übergabe der Unterschriften hinzu.