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Aktuelles

11.07.2022

Ein Landtagsmandat ist ein politischer Auftrag auf Zeit

Landtagsabgeordneter Alfons Brandl erklärt seinem Verzicht auf eine erneute Kandidatur für ein Landtagsmandat 2023: 

„Ich habe mich 2018 als Zweitstimmenkandidat der CSU um ein Landtagsmandat beworben. Das mir entgegengebrachte Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger hat mich zum ersten Nachrücker in den Bayerischen Landtag gewählt.
 
Nach dem Ausscheiden des zum Landrat gewählten Manuel Westphal bin ich zum 1. Mai 2020 in den Bayerischen Landtag nachgerückt. Seit dieser Zeit versuche ich im Gesundheits- sowie im Landwirtschaftsausschuss für die Region Westmittelfranken und insbesondere die Landkreise Ansbach und Weißenburg -Gunzenhausen das Beste zu erreichen. Die Arbeit seit meinem Eintritt in den Landtag war und ist besonders von der Corona-Pandemie so wie in den letzten Monaten auch durch den Krieg in der Ukraine gekennzeichnet. Gerade die Corona-Pandemie ließ in den letzten Monaten den Kontakt zu den Menschen nur sehr eingeschränkt zu. Dies habe ich sehr bedauert, da für mich Politik stets „näher am Menschen“ sein sollte, was für mich einen unmittelbaren Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern unerlässlich macht.
 
Ein Mandat ist für mich ein politischer Auftrag auf Zeit. Ich bin für die Wahlperiode 2018 – 2023 angetreten, um für unsere Region im Landtag zu arbeiten. Diese Aufgabe werde ich bis zum Ende mit meiner vollen Kraft und meinem ganzen Engagement wahrnehmen.
 
Ein politisches Mandat auf Zeit heißt aber auch, dass man auf Zeit seine Aufgaben zu erfüllen hat und nicht, dass man unbegrenzt immer wieder kandidieren soll. Dies habe ich bei meinem Bürgermeisteramt in Herrieden so gehandhabt, dies will ich auch mit meinem mir übertragenen Landtagsamt so handhaben. Ich bin deshalb der festen Überzeugung, dass ich nun mein Amt in neue Hände legen sollte und habe mich daher entschlossen, 2023 nicht wieder für den Bayerischen Landtag zu kandidieren.
 
Ich empfehle meiner Partei, die Chance zu nutzen und ein deutliches Zeichen der Verjüngung zu setzen. Ich wünsche mir, dass die CSU für dieses Direktmandat Ansbach-Süd Weißenburg-Gunzenhausen eine/n junge/n Bewerber:in nominiert. Ich würde mich sehr freuen, wenn die CSU diese Möglichkeit nutzt. Gerade die Wahlen in Schleswig-Holstein haben gezeigt, das eine partnerschaftliche Liste einer Unionspartei von Erfolg gekrönt sein kann. Ich hoffe sehr, dass unsere Partei dieses Zeichen setzt und sich damit auch bei uns auf dem Land modern und zukunftsorientiert zeigt.
 
Ich danke allen Mitstreiter:innen der letzten Monate und Jahre für die gute Zusammenarbeit und freue mich sehr auf die noch folgenden Monate bis Oktober 2023. Ich werde wie bisher engagiert für die Menschen und ihre Belange kämpfen und danke für eine starke Unterstützung.“